LISA MARTINEK als Anna

Sie zählt zu den aufregendsten Entdeckungen des deutschen Kinos des vergangenen Jahrzehnts. Seit 1994 steht Lisa Martinek kontinuierlich für Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera. Ihren ‚Härtetest’ bestand sie im gleichnamigen Film von Janek Rieke: die Rolle der couragierten Fahrradkurierin Lena brachte ihr eine Nominierung für den Deutschen Filmpreis 1998 ein. 1972 geboren, absolvierte Lisa Martinek ihre Schauspielausbildung von 1993 bis 1997 an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Nach ihrem Debüt am Hamburger Thalia Theater hatte sie ein dreijähriges festes Engagement am Schauspiel Leipzig, wo sie u.a. als Helena in „Faust 1 + 2“ zu sehen war. In jüngster Zeit hat Lisa Martinek das Publikum mit hochgelobten TV-Filmen wie VOM KÜSSEN UND VOM FLIEGEN oder DER MANN VON NEBENAN und ZWEI TAGE HOFFNUNG begeistert.

 

SVEN WALSER als Walter (& Produktion)

Sven Walser arbeitet seit 1987 als Schauspieler. Nach Wanderjahren am Stadttheater Bremen, Stadttheater Darmstadt, Schillertheater Berlin und den Bühnen der Stadt Lübeck spielte er bis 1995 fest an der Schaubühne am Lehniner Platz. Danach folgten Engagements am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Schauspiel Köln und am Schauspielhaus in Zürich. Seit 1995 spielte er auch in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen. Mit seiner Produktionsfirma Shot by Shot versucht er, auch ungewöhnlichen Projekten, wie zum Beispiel dem Kleinen Fernsehspiel FREMDER FREUND, auf den Sprung zu helfen.

 

ANIKA MAUER als Yvonne

Anika Mauer wurde 1974 in Bernau geboren. Sie absolvierte die Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin und gab 1998 ihren Berufseinstand am Bremer Theater. Seit 2000 ist sie Ensemblemitglied des Deutschen Theaters in Berlin. 2000 erhielt sie den Kurt Hübner-Preis für herausragende schauspielerische Leistungen. Seit 2001 erregt sie als Diseuse literarischer Cabaretszenen und als weiblicher Teil des Duo Zuckerbrot (mit dem Hamburger Komponisten Dietmar Löffler) immer wieder Aufsehen – Der Titel ihres Programms: „Opium für Alle“.

 

TIM LANG als Jost / alias BOB L. SACK (Drehbuch)

Tim Lang wurde 1973 in Darmstadt geboren. Seit seiner Schulzeit spielte er Theater. Nach Abitur und Zivildienst nahm er 1994 in Leipzig das Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig auf. Zwischen 1997 und 2001 war er festes Ensemblemitglied des Deutschen Theaters. Darüber hinaus spielte er (u.a.) an der Schaubühne am Lehniner Platz, am Berliner Gorkitheater und an der Tribüne, am Staatstheater Kassel und an der Chemnitzer Oper. Zu seinen Fernseharbeiten gehören (u.a.) NIKOLAIKIRCHE (1995) und QUARTETT ZU FÜNFT (1996). 2003 dreht er mit SELEKTION seinen ersten eigenen Kurzfilm. 2002 wurde Bob L. Sack ‚geboren’ – unter diesem Namen schreibt Tim Lang fortan seine Stücke und Bücher.

PUBLIKUMSSTIMMEN *
Das war ungefähr so, wie ich mir eine Dogma-Version von Wer hat Angst vor Virginia Woolf? vorstelle.
(Note 4+; m 36)
Ein herzloses Kleeblatt auf dem Weg zur Wahrheit. Sehenswert und besser als Doris Dörrie.
(Note 2; w 41)
Ein Hoch des deutschen Films. Ohne viel Tamtam, bizarr, fremd und doch so nah am Leben.
(Note 2; m 23)
* Besucherkommentare nach Sneak-Preview am 10.01.2006 in Münster (Westf.), veröffentlicht in der Zeitschrift KINO-aktuell vom 19.1.2006 (Durchschnittsnote: 2,12 auf einer Skala von 1-6 bei 444 Besuchern)

      IMPRESSUM